Gedanken zur jeweils aktuellen Ausgabe oder zu Themen, die in der Luft liegen.
Wenn zwei sich trauen sich zu trauen, vertrauen sie sich ganz. Sie gehen einen Bund fürs Leben ein, den sie treu erfüllen wollen. Nicht immer geht es gleich ums ganze Leben, wenn der Weg zweier Menschen sich kreuzt.
Wer sich mit dem Ursprungs des Muttertags befasst, fragt sich vielleicht, was sich die amerikanischen Initiantinnen heute wünschen würden. Ihnen ging es nicht um Blumensträusse und Pralinés, sondern um die politische und gesellschaftliche Rolle der Frau.
Wenn das Turiner Grabtuch nun, entgegen der Resultate der Radiocarbonuntersuchungen, wirklich rund 2000 Jahre alt wäre, müsste es dann zwangsläufig das Antlitz Jesu zeigen? Und wenn das Gesicht nun jenes des galiläischen Wanderpredigers wäre, was würde das in unserm Leben oder Glauben ändern?
Gott schuf den Menschen und die Tiere des Landes am 6. Tag, so erzählt es die Genesis. Als die Schöpfungs geschichte der Bibel entstand, fehlte den Menschen das Wissen über ihre Vergangenheit als Affen, die den Schritt vom Wald in die Savanne hinaus wagten. Heute wissen wir vieles, aber die Frage, wie die allerersten Menschen die Welt und ihren Platz darin sahen, empfanden, wird die Forschung wohl nie beantworten können.
Als Kinder fanden wir es nicht lustig, wenn uns der Lehrer am Besuchstag den Eltern als folgsame Klasse präsentieren wollte, oder wenn die Eltern uns irgendwelchen Gästen vorführten. Später lernten wir, dass beim Be wer bungs gespräch oder vor einem Vertragsabschluss gewisse Formen gewahrt sein wollten, damit wir zum Erfolg kamen. Und natürlich gibt es immer auch jene Momente, in denen wir gerne etwas von uns Geschaffenes andern zeigen.
Sie erzählen stumm von einer untergegangenen Welt, die mächtigen Statuen auf der Osterinsel mitten im Südostpazi fik. Die kolossalen Steinfiguren lagen am Boden, als der Niederländer Jakob Roggeveen am 5. April 1722, einem Ostersonntag, mit drei Schiffen landete. Es war ein desolates Bild, das sich den Europäern bot. Durch das Schwinden der natür lichen Ressourcen hatten die Bewohner der Osterinsel ihre Lebensgrundlage verloren.
Was kommt Ihnen als erstes über die Lippen, wenn jemand Sie fragt, wer Sie sind? Die Antwort hängt natürlich von den Umständen ab. Bei einem Date stehen andere Eigenschaften im Vordergrund als in einem Bewerbungsgespräch. Sie sind ja vieles.
Für nach 1980 Geborene ist es fast unvorstellbar, dass wir die Nummern einst mit einer Drehscheibe wählten. Dinge, die da waren, als wir als Kinder die Welt entdeckten, und die es heute noch gibt, zum Beispiel ein Nachbarhaus oder Maggi-Würze, gab es in unserer Wahrnehmung schon immer.
Wer «overdressed» auf einer lockeren Betriebsfeier erscheint, fällt einfach auf. Weit unangenehmer empfunden wird ein zu feierlicher, ja pathetischer Ton eines Pfarrers. Ein pastorales Auftreten ist heutzutage nicht mehr gefragt. Handelt eine Seelsorgerin oder ein Seelsorger allerdings pastoral, atmen die Betroffenen erleichtert auf. Sie und ihre Trauer oder Not zählen in diesem Fall mehr als der Buchstabe der kirchlichen Dogmatik oder der finanziell motivierten kirchgemeindlichen Regelung
Früher taten es viele ungern, heute lassen sie es einfach bleiben. Verzicht lässt man sich nicht gerne vorschreiben. Auch bei sonst «guten Katholiken» hat das Abstinenzgebot keine besondere Bedeutung mehr. Den einen sind die kirchlichen Vorschriften egal, andere geben solidarischen Taten den Vorrang.
Die Römisch-Katholische Pfarrei Aesch sucht auf den 1. August oder nach Vereinbarung eine/n
Die Redaktion «Kirche heute» sucht regelmässig eine/n Praktikanten/in.
250 Jahre Schwestern der Vorsehung
Seit 250 Jahren lassen sie sich von der Vorsehung Gottes lenken. Von Frankreich aus haben sich die Sœurs de la Providence auf der ganzen Welt verbreitet. Seit fast 170 Jahren wirken sie als «Lindenbergschwestern» auch in Basel. Das Claraspital beispielsweise fusst auf ihrem Wirken. >> mehr...
Pater Klaus Mertes über seine Erfahrungen mit dem Missbrauchsskandal
Sein Brief an potenzielle Betroffene sexueller Übergriffe im Berliner Canisius-Kolleg löste im Januar 2010 eine Lawine aus. Letzte Woche sprach Jesuitenpater Klaus Mertes in Basel zu «Macht, Sexualität und Kirche» und beklagte die Herz- und Sprachlosigkeit der Kirche, wenn es um das Thema Sexualität geht. >> mehr...
Kirche heute
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