Unter dem Titel "Was ist...?" oder "Was bedeutet...?" werden Begriffe oder Sachverhalte erklärt, die im jeweils aktuellen Heft angesprochen wurden.
Die Ehe ist aus römisch-katholischer Sicht ein Bund fürs Leben. Sie ist zudem nicht nur ein Sakrament – das sich die Eheleute übrigens selber spenden –, sondern auch ein Vertrag.
Advent heisst Ankunft. Gemeint ist die erste Ankunft Christi in seiner Menschwerdung, aber auch sein Kommen in Herrlichkeit «am Ende der Zeit».
Ein Testament ist eine letztwillige Verfügung, darin äussert ein Mensch also zum letzten Mal vor seinem Tod, was mit seinem Erbe geschehen soll. «Altes Testament» wird der vor Christus entstandene Teil der Bibel genannt.
Wäre die Bibel ein gewöhnliches Buch, wäre der Ambo ein Stehpult. Das zweite Vatikanische Konzil hat mit seiner Liturgiereform der Heiligen Schrift einen zentralen Platz im Gottesdienst gegeben.
Antijudaismus nennt man die christlich-theologisch begründete Judenfeindschaft.
Das letzte Buch der Bibel trägt den griechischen Titel «Apokalypsis»: Offenbarung, Enthüllung.
Apostolat heisst Sendung. Weil Jesus sie in die Welt sendet, werden «die Zwölf» Apostel genannt.
40 Tage zog sich Jesus zum Fasten in die Wüste zurück, bevor er zum ersten Mal öffentlich lehrte und Kranke heilte. 40 Tage dauert deshalb die Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern.
Asketisch verhält sich ein Mensch, der sich freiwillig in Enthaltsamkeit übt, auch wenn diesem Tun durch religiöse oder soziale Regeln etwas nachgeholfen wird.
Am Barbaratag, dem 4. Dezember, geschnittene und in eine Vase in der Wohnung gestellte Zweige blühen an Weihnachten und sind so ein anschauliches Lebenszeichen.
Wo das Evangelium aus der Sicht der Unterdrückten gedeutet wird, entsteht Befreiungstheologie. Im Zentrum steht biblisch die Befreiung des Gottesvolkes aus der Sklaverei Ägyptens.
Auf Deutsch würde «Bethlehem» «Brothausen» heissen.
Der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag ist ein staatlich angeordneter Feiertag, der am 3. Sonntag im September stattfindet und oft mit ökumenischen Gottesdiensten begangen wird.
Das Bischofskollegium, die Gesamtheit der Bischöfe, ist Nachfolger des Apostelkollegiums.
Alle Bischöfe sind Teil des weltweiten Bischofskollegiums. Dieses tritt als Ganzes nur bei einem Konzil zusammen.
Der heilige Blasius zog einst, so erzählt die Legende, einem Jungen eine Fischgräte aus dem Hals und bewahrte ihn so vor dem Ersticken.
Caritas heisst Liebe und ist die Übersetzung des neutestamentlichen Begriffs Agape. Die Liebe Gottes zu den Menschen ist gemäss bi blischer Botschaft die Grundlage für die Mitmenschlichkeit.
Auffahrt heisst das Fest umgangssprachlich in der Schweiz und in Süddeutschland. Und mancher verliest sich vielleicht und denkt an Ausfahrt, zu der ein freier Tag im Frühling oder erst recht die mit dem folgenden Wochenende gebildete Brücke einlädt.
Christen bekennen sich zu Jesus Christus. Doch wer war oder ist er, welche Bedeutung kommt ihm zu? Was bedeutet es, von ihm als Erlöser zu sprechen? Christologie, die Lehre von Christus, versucht auf solche Fragen Antworten zu geben.
In der Bibel – und ähnlich in vielen antiken Kulturen – sind Dämonen böse oder krank machende Geister. Sie sind das Gegenstück zu den Engeln, Gehilfen Satans.
Ein Diakon ist ein Diener. Aber schon im Neuen Testament werden Diakone als Träger und Trägerinnen eines Amtes in der Gemeinde bezeichnet.
Die Römisch-Katholische Pfarrei Aesch sucht auf den 1. August oder nach Vereinbarung eine/n
Die Redaktion «Kirche heute» sucht regelmässig eine/n Praktikanten/in.
Christliche Gemeinschaften engagieren sich für Europa
In 150 Städten in ganz Europa organisieren christliche Bewegungen und Gemeinschaften am 12. Mai unter dem Motto «Miteinander für Europa» Begegnungen und Aktionen. Es geht den Gemeinschaften um eine Politik, die den Menschen zum Massstab nimmt, in der Kultur, geistliche Werte und christliche Grundlagen einen wichtigen Stellenwert haben. >> mehr...
Spitalseelsorge trifft Politik
Zu den Leistungen, welche die Landeskirchen für die Gesellschaft erbringen, gehört auch die Spitalseelsorge. Sie steht den Patienten und Patientinnen, aber auch den Angehörigen und dem Personal zur Verfügung. >> mehr...
Kirche heute
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